Nanopartikel sind Agglomerate von Teilchen, die aus einigen wenigen bis
mehreren hundert Atomen oder Molekülen bestehen. Sie sind also von
der Größe her zwischen Atomen/Molekülen und Festkörpern
anzusiedeln. Auch ihre physikalischen und chemischen Eigenschaften liegen
zwischen denen dieser beiden Extreme und sind in weiten Bereichen auch
als Funktion der Teilchenzahl der das Nanopartikel bildenden Einheit.
Zu größeren Einheiten kompaktiert, oder auch eingebettet in
eine produktspezifische Umgebung, weisen solch neue Bauteile aus Nanopartikel
deutlich geänderte makroskopische Eigenschaften gegenüber konventionell
hergestellten Produkten auf.
Zu einem kompetenten Forschungs- und Anwendernetz können Wirtschaft
und Wissenschaft gleichermaßen beitragen. Bereits heute werden mit
ausgewählten Materialien hohe Umsätze erzielt (z.B. Pigmente
der Firmen BASF und Merck auf dem vorbeschriebenen Prinzip der Nanopartikel).
Von absehbaren Anwendern (Elektronik-, Kosmetik-, Pharmazie-, Optik- oder
Düngemittelbranche) werden weitere Materialien gewünscht. Zahlreiche
Materialforschungseinrichtungen beschäftigen sich mit den Eigenschaften
nanostrukturierter Materialien, und speziell KMU-Unternehmen sind mögliche
Zulieferer wenn es z.B. um Analyse- und Charakterisierungsmöglichkeiten
für solche Neuen Materialien und deren Anwendung geht.
Anwendungsbeispiele:
Erschließung neuer Marktchancen mit nanoskaligen Werkstoffen
(Nanopartikeln)
Selbstorganisation als neues Fertigungsprinzip
Maßgeschneiderte Moleküle für die Chemie der
Zukunft